Cooperative Nestown –
das Modell für genossenschaftlich organisierte Landstädte

In vielen Entwicklungsländern zieht es die Landbevölkerung aufgrund mangelnder Versorgung in die Grossstädte. Dort erfahren diese Menschen jedoch selten die erhoffte Besserung ihrer Lebensumstände.

Die Lebensgrundlage der Landbevölkerung muss gesichert werden, um die Entwicklungsperspektiven der Betroffenen zu verbessern und den Druck auf die Städte zu reduzieren. Vor diesem Hintergrund entwickelte die Nestown-Group ein neuartiges Landstadt-Modell. Das partnerschaftliche Projekt vereint seit 2008 diverse Akteure aus dem akademischen und politischen Umfeld der Schweiz und in Äthiopien. Es ist das Ergebnis aus einem mehrjährigen internationalen Austausch zwischen EiABC, Ethiopian Institute for Architecture, Building Construction and City Development, Addis Ababa Universität, ETH Zürich, SEC/FCL-Singapore, Hafencity Universität Hamburg u.a. zum Thema Nachhaltiger Städtebau.

Das Cooperative Nestown-Modell sieht eine neue, nachhaltige Kleinstadt (New Sustainable Town) vor, die existenziell vitale Aspekte wie Energieversorgung, Ökologie, Bildung und Austausch in ein landwirtschaftliches System integriert (E4 für EnergyEcologyExchange und Education).

Mit einer genossenschaftlichen Struktur („cooperative“) wird diese Grundidee auch gesellschaftlich verankert: Auf der Basis einer multifunktionalen Genossenschaft können individuelle Kräfte zur Selbsthilfe vereint und die Kooperation unter den Beteiligten nachhaltig ermöglicht und gefördert werden.

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Mehr über das stadtplanerische Nestown-Modell:
www.nestown.org